Surfen lernen auf Teneriffa

Surfen lernen auf Teneriffa

Von den besten surfen lernen!

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Surfen wird der Kultur der Polynesier zugeschrieben. Ungefähr um 2000 v. Chr. wanderten bereits Asiaten in die Ostpazifischen Gebiete ab, um neuen, besseren Lebensraum zu finden. Im vierten Jahrhundert v. Chr. wagten die ersten Polynesier den beschwerlichen Seeweg von Tahiti nach Hawaii.

So kamen ihre Kultur und Bräuche hierher auf den unbewohnten Archipel. Dazu gehörte auch das Surfen. Anthropologen können den Zeitpunkt des Ursprungs des Surfens nicht bestimmen. Die bisher ältesten Wandmalereien, in denen auch der Sport des Surfens auftaucht, werden auf das 12. Jahrhundert datiert. Es ist davon auszugehen, dass zu dieser Zeit die ersten Menschen auf Baustämmen und später auf Holzbrettern die Wellenberge der Südsee ritten. Selbst damals schon gab es bestimmte Surfboards, die nur den Königen vorbehalten waren. Der Bau der Boards erfolgte unter strengen Ritualen und bevor die Boards zu Wasser gingen, wurden sie während Zeremonien geweiht. Die schönsten Strände und die höchsten Wellen waren für den König reserviert. Die restlichen Strände durften vom Volk genutzt werden.
Einmal jährlich feierten die Hawaiianer drei Monate das Mahahiki-Fest. Während dieser Zeit wurde die Arbeit nieder gelegt, um sich zu erholen und die Festmahle zu besuchen. Bei dem Fest fanden auch schon Surf-Wettkämpfe statt, die von tausenden Zuschauern besucht wurden.

1778 entdeckte James Cook Hawaii. Während des Makahiki-Festes 1778 landete Kapitän Cook mit seinen beiden Schiffen Discovery und Resolution in Hawaii an. Sofort wurden beide Schiffe freundlich von den Hawaiianern auf ihren Surfbrettern begrüßt. Leutnant James King, der Kommandant der Discovery schrieb 1779 ins Logbuch:
„Manchmal gehen 20-30 Männer mit dem Wellengang der Brandung aufs Meer, legen sich flach auf ein ovales Stück Holz ihrer Größe und Breite, lassen ihre Füße direkt darauf und nutzen ihre Arme, um das Holz zu steuern. Sie warten bis die Brandung am höchsten ist und paddeln alle zusammen mit den Armen, um auf der Spitze der Wellen zu bleiben und mit erstaunlicher Geschwindigkeit Richtung Strand zu rauschen (…)“

Die Kolonialisierung des Königreiches Hawaii lässt nicht lange auf sich warten. Schnell sind auch Missionare da, die die unbekümmerte und frohe Lebenseinstellung der Ureinwohner als heidnisch einstuften und auch das Surfen verbieten wollten. Mit den Weißen Männern kamen nicht nur neue Sitten und Technologien auf die Inseln, sondern auch Krankheiten und Bakterien, die die Bevölkerung bis 1890 von 400.000 Einwohnern auf 30.000-40.000 Einwohner dezimierten.

1819 starb König Kamehameba I., dessen Künste beim Surfen noch lange nach seinem Tod besungen wurden.
König Kamahameba II. setzte das Kapu-System, das bisherige Gesetz und Kastensystem ab. In diesem Jahr fand das Makahiki-Fest zum letzten Mal statt. Ab diesem Jahr nahm die Missionierung durch das Christentum seinen Lauf. Im Jahre 1823 wurde das Surfen sogar als heidnisches und unsittliches Brauchtum verboten. Dadurch verlor das Surfen zwar den übergeordneten Einfluss im Alltag der Ureinwohner, verschwand aber niemals ganz.

1900 wurde Hawaii als 51. Staat an die USA angegliedert. Immer mehr Menschen bereisten nun den Archipel. Am Strand konnten sie das neue Freizeitvergnügen Surfen unter Anleitung der hawaiianischen Beachboys erlernen. Langsam entwickelten sich die Beachboys zu den ersten Rettungsschwimmern der Welt.
In diesen Jahren bereiste auch der Schriftsteller und Journalist Jack London das Archipel und war so fasziniert vom Surfen, dass er direkt einen Artikel über das Surfen schrieb, der 1907 in einer Zeitschrift erschien, Noch im gleichen Jahr gründetet er mit dem Abenteurer Hume Ford und George Freeth, der zu dieser Zeit der meistgefeierte „Waikiki Beach Boy“ war, den ersten Surf-Club, der bereits 1915 über 1200 Mitglieder hatte. Die Gründung des „Outrigger Canoe and Surfboard Club“ trug zur Wiedergeburt des Sports Surfen bei.

Duke Paoa Kahanamoku zählte zu dieser Zeit zu den besten Surfern auf Hawaii und er wurde dreimal Weltmeister im 100 m Freistil-Schwimmen, was auch zu einer internationalen Bekanntheit seiner Person beitrug. 1915 wurde er zu einer Schwimmvorführung nach Australien eingeladen. Während seines Aufenthaltes in Australien am Freshwater Beach in Manly baute er sich spontan ein Board aus Pinienholz. Sein Surfen in der australischen Brandung sorgte für großes Aufsehen und so sorgte er allein für die Grundsteinlegung der „Surf-Supermacht Australien“.

Auch Tom Blake soll erwähnt werden! Er gründete und organisierte 1928 den ersten Surf-Wettkampf in Corona del Mar. Die „Pacific Coast Surfriding Championships“ zogen jährlich bis 1941 Top-Surfer aller Länder an, die sich bei diesem Wettbewerb miteinander beim Surfen messen konnten.

Nach dem zweiten Weltkrieg standen neue Techniken, Materialien und Klebstoffe zur Verfügung, die die Bastler der Surf-Szene beflügelten immer leichtere und schnellere Surfbretter zu bauen. Anfang der 50er Jahre erfand Jack O’Neil den ersten Neoprenanzug, der beim Surfen die Sportler vor dem kalten kalifornischen Wasser
schützte.

In den 60er Jahren gab es einen regelrechten Surf Boom und so entwickelte sich Surfen in dieser Zeit zum Massensport. Die Filmindustrie griff das Thema genauso auf wie die bekannte Boy-Group „The Beach Boys“, die durch ihre Hits zum Ruhm der tollen Sportart Surfen beitrug.

In den 70er Jahren teilte sich die Surf Welt in zwei Gruppen. Einmal die „Soul-Surfer“, die sich dem Surfen im Einklang mit der Natur verschrieben haben wie damals die Ureinwohner Hawaiis, und die „Hot-Dogger“, die den geschaffenen Stil der Surfindustrie mittrugen. Die Boards wurden immer leichter, kleiner und schneller.
1980 entwickelte der Australier Simon Anderson Shortboards, die Thruster genannt werden, und über die bis heute übliche 3-Finnen-Anordnung verfügten.

Immer mehr Menschen überfüllten die Strände mit ihren Boards, wo zuvor nur ein paar Einheimische den Sport Surfen ausübten. Durch die hohe Medienaufmerksamkeit und auch durch die Technik des Internets verbreiten sich nun Filme und Berichte über das Surfen aus aller Welt in alle Welt.

Deshalb verwundert es niemanden, dass auch auf Teneriffa das Surf-Fieber schon vor vielen Jahren ausgebrochen ist und auch einige international dekorierte Surfsportler hier ihre Surfschulen eröffnet haben.
Eine davon haben wir für Dich ausgewählt. Im Norden der Insel betreibt ein ehemaliger deutscher Meister seine Surfschule, die wir wärmstens empfehlen können.

Surfen ist im Moment Mega-in! Man setzt sich intensiv mit der Natur, dem Meer und den Wellen auseinander. Stichwort Natur. Viele Surfschulen rufen auch regelmäßig alle Surfer dazu auf, die Strände zu reinigen, was meistens mit einem lockeren Fest mit Speisen und Getränken abgeschlossen wird.
Diese Aktionen finden bereits seit Jahren regelmäßig statt und haben zu einem entspannten Verhältnis zwischen den Einwohnern Teneriffas und den oftmals ausländischen Surfern geführt.
Die von uns ausgewählte Surf-Schule inszeniert ebenfalls jährlich solche „Strandsäuberungsaktionen“.
Abseits vom Massentourismus kannst du hier nur Insidern bekannte kleine Buchten kennenlernen und gegebenenfalls surfen.
Also ab ins Wasser und los geht’s!

 

Wenn Sie auch gerne surfen lernen wollen auf Teneriffa, dann schauen Sie sich doch unser Angebot dazu an.

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